Xi Jinping Winnie Puuh

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Xi Jinping Winnie Puuh – Der chinesische Präsident Xi Jinping hat in seinem Land praktisch die absolute Macht. Er schließt Andersdenkende aus und macht Minderheiten wie die muslimischen Uiguren nieder. Hunderte von Menschen werden in Umerziehungslager geschickt und die allgemeine Bevölkerung streng überwacht. Jeder, der sich unangemessen verhält, wird sein Konto gesperrt oder seine Reise storniert. Darüber hinaus ist Zensur ein großes Problem in China, da viele Websites und sogar ganze Social-Media-Plattformen für den Zugriff gesperrt sind.

„Christopher Robin“, eine Live-Action-Adaption des Kinderklassikers, steht im Mittelpunkt dieser Diskussion. In der Rolle von Darin porträtiert Ewan McGregor einen erwachsenen Robin, der auf den Schnickschnack seiner Jugend trifft, darunter Tigger, Esel und ja, Winnie Puh. Jüngsten Berichten zufolge durfte „Christopher Robin“ nicht in chinesischen Kinos gezeigt werden (The Hollywood Reporter). Angeblich, weil der Bär Sie dorthin bringen könnte. Internet-Neinsager vergleichen Präsident Xi seit geraumer Zeit mit Winnie Puh, und sie lassen sich immer wieder neue Meme über die beiden einfallen.

Videocollage:

Verantwortung übernehmen. Winnie the Pooh-Bilder sind in China seit geraumer Zeit verboten, um systemkritische Xi-Meme zu unterdrücken. China hat auch einen Clip mit dem amerikanischen Komiker John Oliver verboten. Darin informiert Oliver über das autoritäre China und scherzt wieder einmal über Xi „Puh“ Jinping. Der Film wird so wahrscheinlich nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Aber das bedeutet nicht, dass die Chinesen keine amerikanischen Filme mehr sehen.

Hollywood verdient viel Geld am chinesischen Filmmarkt, daher werden immer mehr Filme speziell auf den asiatischen Markt zugeschnitten, indem beispielsweise chinesische Schauspieler gecastet werden.

Bilder, die den chinesischen Staatschef Xi Jinping mit Disneys Winnie the Pooh vergleichen, wurden von der Zensur des Landes gelöscht. Jetzt sind nicht einmal Disney-Filme vor Zensur sicher. Es ist jedoch unklar, ob dies zusammenhängt oder nicht.

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Geschrieben von Christoph Giesen:

Das war ein Abschiedsgruß an die chinesische Regierung und ein Abschiedsgruß an den chinesischen Staatschef Xi Jinping. Sie sagte: “Ich sterbe vielleicht bald, aber ich lache über dich.” Liu Xiaobo, Träger des chinesischen Friedenspreises, starb im Endstadium der Krankheit an Leberkrebs.

Ein paar Tage später schloss er dauerhaft die Augen. Liu Xiaobo und seine Frau Liu Xia waren jedoch auf diesem Krankenhausfoto, das im vergangenen Sommer aufgenommen wurde, zusammen zu sehen. Beide halten eine Tasse Tee in der Hand und grinsen nervös.

Deshalb ist die Schale von Liu Xiaobo gelb, und die Ohren von Disneys Winnie the Pooh, dem Bären, sind dort abgebildet. In China nennen sie sie „Winnie Puuh“. Das ist Präsident Xi Jinping. Viele Chinesen sehen in dem Vergleich mit der opulenten Disney-Figur die einzige reuelose Möglichkeit, ihren Präsidenten im Auge zu behalten, doch der Quasi-Allmächtige Xi scheint den Witz nicht allzu sehr zu schätzen.

Xi Jinping Winnie Puuh

Angefangen hat das Ganze bei einem Staatsbesuch des damaligen Präsidenten Barack Obama und des neu gewählten chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den USA im Jahr 2013. Die beiden Männer sind auf einem Gruppenfoto zu sehen. Sie haben beide ihre Mäntel abgelegt und schlendern über einen gut gemähten Rasen.

Xi mit seiner etwas zu hoch geschnittenen Hose wirkt neben Obamas weit zurückhaltenderem Auftreten ein wenig pummelig. Irgendjemand im Internet hatte schließlich die brillante Puuh-Idee. Xi der Bär mit Obama, seinem neidischen Comic-Partner Tigger. Vielleicht erscheint es auf den ersten Blick nicht allzu schlau. Ein Witz, der sich bestens für Grundschüler eignet, ohne Haltbarkeitsversprechen.

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Und das Gegenteil war tatsächlich der Fall. Da die Zensur so dünn angewandt und so leicht gebrochen wurde, wurde sie in China zu einem nationalen Phänomen. Danach gab es keine gültige Vergleichsgrundlage mehr. Im Jahr 2014 ging ein Bild viral, auf dem ein strahlender Xi Jinping dem japanischen Premierminister Shinzo Abe die Hand schüttelte, der ein bisschen wie Esel I-Aah (ebenfalls eine Freundin von Winnie Puuh) aussah (siehe Foto).

Und wieder einmal wurde die gesprochene Zensur aufgehoben. Die kleine Internetpolizei entfernt regelmäßig Puuh-Bilder von Social-Media-Seiten. Viele Schreibvarianten sind bereits im Index enthalten.

Beides wurde nicht angezeigt. Der neuste Disney-Film „Christopher Robin“, der derzeit in den USA läuft und bald auch in Deutschland an den Start gehen soll, soll demnächst in China in die Kinos kommen. Als Inspiration für den dazugehörigen Comicstrip diente das Kinderbuch „Puuh der Bär“ von Alan Alexander Milnes. China bot jedoch keinerlei Einreiseerlaubnis an.

Oder vielleicht liegt es daran, dass jedes Jahr nur etwa drei Dutzend ausländische Filme in China offiziell genehmigt werden. Das lässt sich nicht genau klären, weil sich die chinesische Regierung nicht öffentlich zu Bär Puuh geäußert hat. Nun ist jedoch ans Licht gekommen, dass glühende Xi-Anhänger, bekannt als Xi-iten, damit begonnen haben, Puuh-Bilder aufzuhängen und ihre Kinder mit entsprechenden Kuscheltieren auszustatten. Es geht um die Bedeutung, nicht um die Form.

Dies ist ein schlechter Ort für Xi Jinping. Auch wenn er das sollteAls autoritärer Führer der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt einer der mächtigsten Männer der Welt zu sein, scheint er ständig von einem Widersacher herausgefordert zu werden, dessen Einfluss er fürchtet.

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Nicht, weil er politisch, intellektuell oder persönlich besser qualifiziert ist als er, sondern weil er Xi sehr ähnlich ist und dem autokratischen Regierungschef dadurch mehr Macht verleiht. Sein visuelles Double ist niemand anderes als der liebenswerteste, tapferste, zoofreundlichste Bär, den wir alle kennen und lieben: Winnie Puuh.

Diese Ähnlichkeit ist offensichtlich schädlich für den Ruf eines Mannes, der stark und mächtig wirken möchte. gerade im Zeitalter der sozialen Netzwerke. Seit 2013 ein erster Online-Vergleich zwischen dem Staatschef und dem Bären gemacht wurde, sind beide untrennbar miteinander verbunden.

Damals stand ein Foto von Xi und dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama neben einem von Winnie Puuh und seinem Freund Tigger. Daher wurde Winnie Puuh in den letzten fünf Jahren dazu benutzt, sich in Memen über Xi lustig zu machen, die die Politik der chinesischen Regierung kritisieren.

Dies scheint den Stolz des Staatsoberhauptes schwer zu verletzen. Bis zu dem Punkt, an dem alle Inhalte in chinesischen sozialen Medien, die Bären darstellen, seit einiger Zeit verboten sind. So sehr, dass der nächste Disney-Film „Christopher Robin“, in dem die Figur Winnie Puuh mitspielen wird, nicht in den chinesischen Kinos gezeigt wird. Die Zensurbehörden in China haben keine offizielle Erklärung für das Verbot abgegeben. Aber es gibt keine andere Möglichkeit, dies als einen Versuch zu interpretieren, das von Winnie Puuh dargestellte „Gefahr“ auszumerzen.

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