Arthur Winter Exquisit Lebenslauf

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Arthur Winter Exquisit Lebenslauf – Nach der Weiterentwicklung zum Deutschen Modeinstitut und später zum Modeinstitut der DDR wurde am 6. Dezember 1952 vom Ministerrat der DDR die Gründung des Instituts für Bekleidungskultur beschlossen , existierte weiterhin.

Die Aufsicht über das Modeinstitut oblag dem Ministerium für Leichtindustrie der DDR. Gelingt ihm das, werde „die Schaffung einer fortschrittlichen Bekleidungskultur, die der gesellschaftlichen Entwicklung entspricht und mit dem nationalen Kulturerbe verknüpft ist“, gedeihen.

Zu den vielfältigen Aufgaben der Modeinstitution gehörten die Formulierung theoretischer Rahmenbedingungen für zukünftige Modetrends, die Schaffung von Artikeln für die Textil-, Leder- und Bekleidungsindustrie sowie die Förderung und Verbreitung dieser Kollektionen .

Zweimal umbenannt: zunächst 1957 in Deutsches Modeinstitut und erneut 1972 in DDR-Modeinstitut. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde es aufgelöst und in Modeinstitut Berlin GmbH umbenannt.

Der Corporate-Fashion-Spezialist fertigte Uniformen für Transportunternehmen, Sicherheitspersonal und Regierungsbeamte. Die Käufergesellschaft CWS Group hat 2016 die Modeinstitut Berlin GmbH aufgekauft.

Frühere Zeiten

1953 wurde die erste Direktorin des Instituts, Elli Schmidt, aufgrund ihrer lautstarken Kritik an Walter Ulbricht und ihrer Unterstützung für Wilhelm Zaisser und Rudolf Herrnstadt aus ihren Ämtern in SED und DFD entfernt. Sie wurde 1954 aus dem ZK der SED geworfen und von der Partei beschimpft. Von 1965 bis 1967 war sie Leiterin des Modeinstituts.

Ein alter Hinterhof in der Christburger Str. Das Haus Nr. 4 im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg war früher der Hauptsitz des Instituts. Von den siebzehn Mitarbeitern hatten achtzehn Schreibtische und sieben Stühle. der zwölfte

Das Unternehmen zog 1953 vom alten Kaufhaus Jandorf in der Brunnenstraße 19/21 im Berliner Bezirk Mitte an seinen heutigen Standort. Elli Schmidt rekrutierte Regisseure, Näherinnen, Designer und technische Experten .

Zu diesen Modedesignern gehörten Artur Winter, Hanna Musiolek, Katja Selbmann, Ursula Fehlig, Hildegard Bergner, Inge Stroff und Eva Mücke. Das Modeinstitut war in Abteilungen für Damenoberbekleidung , Herrenoberbekleidung und Kinderoberbekleidung sowie in die Abteilungen Schuhe, Schmuck, Accessoires und Hüte gegliedert.

Pelze erhielten eine eigene Abteilung. So war beispielsweise in der wichtigen und lukrativen Kategorie Pelzbekleidung beim Leipziger Pelzmodellwettbewerb 1964 kein einziger Experte anwesend. Dabei kamen die Trends vor allem aus der Bundesrepublik und ausländischen Kunden.

Nachdem Katja Selbmann 1967 als künstlerische Leiterin des Modeinstituts zurücktrat, übernahm Artur Winter die Leitung. Als Winter 1970 das Unternehmen verließ, um sich dem Handelsunternehmen VHB Exquisit anzuschließen, wurde Knuckles zum künstlerischen Leiter ernannt.

Individuelles Profil

Der Ministerrat ordnete 1962 die Einrichtung der exquisiten Geschäfte an, 1966 wurden sie durch Feinkostläden ergänzt. Unsere beiden Einzelhandelsstandorte sollen der „höheren Nachfrage“ gerecht werden.

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Die Menschen in der DDR sollten weiterhin die Möglichkeit haben, lizenzierte westliche Waren oder Luxusgüter zu erwerben, auch ohne westliche Währung. Aufgrund der Knappheit sollte auch der immer größer werdende Reichtum des Volkes ausgelaugt werden.

Im Zuge der Bemühungen von SED-Generalsekretär Erich Honecker um eine kohärentere Wirtschafts- und Sozialpolitik kam es ab 1972 zu einer deutlichen Ausweitung der Geschäfte auf alle Kreisstädte der DDR. In diesem Jahr gab es 530 Plätze.

Für Ute Lindner gab es ein perfektes Arrangement. 1982 schrieb sie sich an der Kunsthochschule Weißensee ein und plante bereits ihren weiteren Lebensweg. Während sie dort unterrichtete, waren mindestens fünf Studentinnen in ihrem Modedesign-Kurs.

Der Einstieg an die Universität war wie ein Gewinn in der Ausbildungslotterie mit Hunderten von Bewerbern. Die zierliche Frau, deren dicht gescheiteltes dunkles Haar in ihrem selbst entworfenen Mantel umwerfend aussieht, zeigt ihre Bereitschaft, sofort über diesen Moment zu sprechen.

Wikipedia und Karriere

Sie war ihr Leben lang dem Diktat der DDR unterworfen. Jeder Designer im Land kannte die Arbeit und die Fähigkeiten des anderen, denn der einzige Ort, an dem man in der DDR Modedesign lernen konnte, war eine technische Schule in Schneeberg.

Die Ernennung von Ute Lindner zur „Exquisit“-Chefköchin war eine Idee von Arthur Winter. Er war nicht nur ihr Professor, sondern hatte auch die vollständige kreative Kontrolle über die einzige DDR-Modelinie, die es wagte, es mit westlichen Labels aufzunehmen.

Auch die oberen Ränge der DDR hatten Ende der 1960er Jahre akzeptiert, dass die Menschen anspruchsvollere Uniformen wünschten, als die Kombinate bereitgestellt hatten.Ute Lindner war sich sicher, dass sie mit ihrer umfassenden Ausbildung und Ausbildung problemlos mit jedem mithalten konnte – solange es eine Mauer gab.

Sie behauptete: „Wir hätten ad hoc in Paris beginnen können.“ Das hat sie wirklich geschafft. Ihr Transfer nach Paris für ihr Masterstudium wurde durch einen Austausch mit dem DDR-Kulturministerium ermöglicht. Um für ihre Aufgaben gerüstet zu sein, hat Ute Lindnerdort bei Daniel Hechter und anderen ausgebildet.

Da sie vorausgeplant hatte, fühlte sie sich dort rundum wohl. Sie verfügte über umfassende Kenntnisse der Modebranche, darunter nicht nur jedes Magazin, sondern auch die Shows in Mailand und Paris.

Da sie Zugang zu Exportmaterialien hatte, war sie in der Lage, ein Kleidungsstückkonzept von einer Zeichnung in die Realität umzusetzen. Was noch fehlte, war das Verständnis dafür, wie sie ihre Einzigartigkeit als Designerin zur Geltung bringen und die Verbraucher davon überzeugen konnte, dass ihre Produkte unverwechselbar sein sollten.

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Sie wusste nicht, dass sie das bald haben musste. Aufgrund ihrer Planwirtschaft konnte die DDR einen Mangel an Flexibilität tolerieren. Weder das Modeinstitut noch „Exquisit“ brachten herausragende Designer hervor, da dort der Fokus nicht auf unverwechselbare Handschriften lag.

Dass Ute Lindner gemeinsam mit anderen ein Produkt entwerfen würde, dessen Form und Material Langlebigkeit garantieren würden, war ihr auch bewusst. Wer hätte es sich leisten können, jedes Jahr für 500 Ostmark einen Mantel zu kaufen? Für einen Großteil der DDR-Bevölkerung war dies offensichtlich nicht machbar.

Diejenigen, die das Glück hatten, „Exquisite“ zu gewinnen, hatten wirklich Glück. Von der ursprünglichen Skizze bis zum fertigen Kleidungsstück können die Designer hier alles sehen. Es gab viel mehr Widerstand gegen die deutschen Designer und Mitarbeiter der DDR-Modeinstitute.

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Sie erinnert sich mit mitfühlendem Gesichtsausdruck: „Die Modevorschläge für die nächsten Saisons durchliefen so viele Instanzen, bis alles von der ersten Idee wegrationalisiert wurde.“ Als Ute Lindner im April 1988 aus Paris zurückkehrte, merkte ich, dass sich etwas verändert hatte.

Obwohl sie einen vorläufigen Vertrag unterzeichnet hatte, war „Exquisit“ immer noch wie benommen. „Hier konnte es nicht mehr weitergehen“, sagt sie genau. Auch in der Kunstschule Weißensee herrschte Stress. In einem Staatsstreich forderten die Schüler Einsicht in die Gehaltsschecks der Lehrer.

Ute Lindners Ambition, Modedesignerin zu werden, ließ nach den Ereignissen vom 9. November 1989 nicht nach. Die Ost-Designerin war gegen das neue System, weil sie auch geerntet hatte viele Vorteile gegenüber dem vorherigen, der bereits zusammengebrochen war. Demnach war sie 31 Jahre alt. Warum fing sie nicht bei den Modedesignern des Westens an, wo sie doch alle Möglichkeiten hatte?

Nach der Weiterentwicklung zum Deutschen Modeinstitut und später zum Modeinstitut der DDR wurde am 6. Dezember 1952 vom Ministerrat der DDR die Gründung des Instituts für Bekleidungskultur beschlossen , existierte weiterhin.

Profil und Biografie

Die Aufsicht über das Modeinstitut oblag dem Ministerium für Leichtindustrie der DDR. Gelingt ihm das, werde „die Schaffung einer fortschrittlichen Bekleidungskultur, die der gesellschaftlichen Entwicklung entspricht und mit dem nationalen Kulturerbe verknüpft ist“, gedeihen.

Zu den vielfältigen Aufgaben der Modeinstitution gehörten die Formulierung theoretischer Rahmenbedingungen für zukünftige Modetrends, die Schaffung von Artikeln für die Textil-, Leder- und Bekleidungsindustrie sowie die Förderung und Verbreitung dieser Kollektionen .

Zweimal umbenannt: zunächst 1957 in Deutsches Modeinstitut und erneut 1972 in DDR-Modeinstitut. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde es aufgelöst und in Modeinstitut Berlin GmbH umbenannt .

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Der Corporate-Fashion-Spezialist fertigte Uniformen für Transportunternehmen, Sicherheitspersonal und Regierungsbeamte. Das Einkaufsunternehmen CWS Group kaufte 2016 die Modeinstitut Berlin GmbH auf.

Das Label Exquisit war ein sozialer Außenseiter in der DDR, einem Land, das entschlossen war, seinen Glauben an globalen Wohlstand und Gleichheit durchzusetzen. Die Modebranche hat sich entschieden, nicht teilzunehmen, was eine Schande ist. Temporär und subjektiv, Stil ist alles.

Das wussten auch die Beamten in der Deutschen Demokratischen Republik. Dies war der Grund für die Gründung von Exquisit durch den Ministerrat im Jahr 1970. Gemäß der Regierungsverordnung sollten die Bürger der DDR Zugang zu preisgünstiger und qualitativ hochwertiger Kleidung haben.

Als Reaktion auf den Wunsch nach westlichen Einflüssen sollten vom Weltgeschehen beeinflusste Modekollektionen herausgebracht werden.In seiner Rolle als künstlerischer Leiter von Exquisit und Vermittler der Top-Designer der Republik hielt sich Arthur Winter nahezu an marktwirtschaftliche Prinzipien. Mit Erfolg.

Die Verkäufe von Exquisit stiegen sprunghaft an, weil es jede Bevölkerungsgruppe in der DDR ansprach. Ein Vorteil war, dass Exquisit Artikel hatte, die für jedermann erschwinglich waren. Viele Leute sparen für einen schicken Artikel.

Selbst die kreativsten Designer hätten damit rechnen können. Das Tragen repräsentativer Kleidung soll dafür sorgen, dass Sie lange gut aussehen. Umweltprinzipien genießen heute allgemein einen hohen Stellenwert, doch für sie stand die Langlebigkeit an erster Stelle.

Wir haben keine Dinge hergestellt, die sich nicht sehr oft verkauften, und wir haben nicht viel Wert auf trendige Last-Minute-Reparaturen gelegt. Die Exquisit-Designer können nicht aufhören, von den idealen Arbeitsbedingungen zu schwärmen. Jährlich wurden zwei Sammlungen durchgeführt.

Nach sorgfältiger Handarbeit entsteht das exquisDen einzelnen Designs wurde ausreichend Zeit zum Erweichen gegeben, bevor sie aus feinsten importierten Stoffen zusammengenäht wurden.Zwanzig Jahre Modedesign von Exquisit brachten ihnen schließlich Weltruhm.

Die Pariser Galeries Lafayette hatten zuvor eine Vereinbarung für einen größeren Exquisit-Showroom abgeschlossen. Dennoch gab die Mauer rechtzeitig nach. Egal wie beeindruckend die Geschichte oder das kreative Designteam von Exquisit waren, sie wären durch die Standards des neuen Unternehmens überholt gewesen.

Dieser Dokumentarfilm erzählt die Geschichte eines unkonventionellen Unternehmens mit Ursprung in der DDR. Die Geschichte spielt auf einer wunderschönen Insel inmitten einer öden sozialistischen Landschaft.

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